Götterbaum (Ailanthus altissima)
Aufgeführt in schwarzer Liste
Beschreibung:
Der Götterbaum stammt ursprünglich aus Ostasien. Er kann bis
zu 25 m hoch werden. Wie der Essigbaum ist er zweihäusig, d.h.
es gibt männliche und weibliche Pflanzen mit den entsprechenden
Blüten. Er ist raschwüchsig und bildet viele Ausläufer
und Stockausschläge aus. Er verbreitet sich aber auch sehr effizient
durch Samen. Vor allem wenn er gefällt wird, werden zahlreiche
Stockausschläge gebildet.
Gefahren:
Mit Gartenerde können Ausläufer in die freie Natur gelangen,
wo er dann in dichten Beständen verwildert und die heimischen Pflanzen
verdrängt. Er kann sogar durch Asphalt wachsen und somit die Strassen
schädigen.
Bekämpfung:
Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden.
Erde mit Wurzelausläufern oder ausgerissenes Pflanzenmaterial muss
in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Grössere Bäume
müssen durch Ringeln von etwa 90 % der Rinde bekämpft werden.
Nach 2 bis 3 Jahren sollte der Rest der Rinde entfernt werden. Wie beim
Essigbaum ist vom Fällen abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv
ausschlägt. Wenn diese Schösslinge nicht regelmässig
entfernt werden, kann ein dichtes Götterbaumgehölz entstehen.
Eine regelmässige, aufwändige Nachkontrolle ist daher auch
hier unerlässlich.
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