Essigbaum (Rhus typhina)
Verboten gemäss Freisetzungsverordung!
Beschreibung:
Der Essigbaum stammt aus Nordamerika und wird maximal 8 m hoch. Er ist
zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen
mit den entsprechenden Blüten. Die jungen Triebe sind dicht filzig
behaart. Als Ziergehölz wurde er oft und gern in Gärten angepflanzt,
denn die rotgelbe Herbstfärbung seiner Blätter ist sehr attraktiv.
Er breitet sich hauptsächlich durch Wurzelausläufer aus und
kann daraus dichte Bestände bilden.
Gefahren:
Mit Gartenerde kann Wurzelbrut in die freie Natur gelangen, wo der Essigbaum
dann in dichten Beständen verwildert. Dadurch verdrängt er
die einheimische Pflanzenwelt. Zudem ist sein Milchsaft bei Einnahme
schwach giftig und er kann auch Haut- und Augenentzündungen verursachen.
Bekämpfung:
Kleinere Einzelpflanzen müssen ausgerissen oder ausgegraben werden.
Erde mit Wurzelausläufern oder ausgerissenes Pflanzenmaterial muss
in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Grössere Sträucher
könnnen durch Ringeln von etwa 90 % der Rinde erfolgreich bekämpft
werden. Nach 2 bis 3 Jahren sollte der Rest der Rinde entfernt werden.
Vom Fällen ist abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv ausschlägt.
Wenn diese Schösslinge nicht regelmässig entfernt werden,
kann ein dichter Essigbaumwald entstehen. Eine regelmässige, aufwändige
Nachkontrolle ist daher unerlässlich.
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